Die Soennecken eG stellt einen Webservice zur Verfügung, mit dem es möglich ist, den aktuellen Lagerbestand abzufragen. Damit kann einem Sachbearbeiter diese Information direkt in der Warenwirtschaft zur Verfügung gestellt werden.
Die bei Soennecken erhältlichen Zugangsdaten müssen unter Administration im Modul Externe Systeme (XS) eingetragen werden. In der nachfolgenden Eingabemaske müssen:
Aktualisierung Web-API Bestandsabfrage Soennecken ab 06/2025 (nur zusammen mit CO 8.0 / ab Patch 8.3460.xx):
Zur Aktivierung der Zugangsdaten klicken Sie
Aktiv an und speichern abschließend die Eingabe.
Um mit der Soennecken-Bestandsabfrage eine Verkaufssperre an einem Artikel setzen zu können, so muss am Lieferanten im Abschnitt EDIFact der Reiterkarte Lieferantendaten der Haken auf das Feld 'Wenn Hauptlieferanten, dann den Bestellstatus des Lieferanten an den Artikel übernehmen‘ gesetzt sein. Diese Option kann Artikelweise im Artikelstamm wieder entsperrt werden und greift somit nicht für einzelne Artikel.
Sofern die alte Sortimentskennung (Kern, Besorger) es zulässt, wird der Status ‚Auslaufartikel‘ als Sortimentskennung gesetzt.
Die Verkaufssperre wird gesetzt, sofern der Artikel ‚Auslaufartikel‘ oder ‚Bestellsperre‘ hat und seitens Soennecken Bestand = 0 und Bestand im Zulauf = 0 hat. So lange der Artikel an Ihrem Lager Bestand hat, können Sie den Artikel aber trotzdem verkaufen.
Zusätzlich können noch mit den Feldern ‚Verfügbar ab Intervall in Tagen für gesperrte Artikel‘ und ‚Für angekündigte‘ noch festlegen, wann die Artikel wieder entsperrt werden. Soennecken schickt ja auch noch einen voraussichtlichen Termin mit, wann Bestand erwartet wird. Bei Intervall 0 wird die Verkaufssperre nur entfernt, wenn der Artikel Bestand hat. Bei einem größeren auch schon so viele Tage vor dem vom Soennecken gemeldeten Termin.
Für den Soennekenbestandsabgleich gibt folgende Funktionalitäten:
Am Lieferanten gibt es das Kennzeichen ‚Setzt als Hauptlieferant den Artikelstatus‘, sowie die Option ‚Verfügbar ab Intervall‘. Ist das Kennzeichen gesetzt, dann wird Folgendes mit durch den Abgleich realisiert:
Sofern ein Intervall hinterlegt ist:
Im Auftrag bzw. Angebot kann der aktuelle Bestand über die Modulfunktion „EK-Analyse“ abgerufen werden.
(Darüber hinaus gehende Informationen zur EK-Analyse finden sie hier.)
Klickt der Sachbearbeiter auf die Schaltfläche „Soennecken abfragen“ nimmt Concept office Verbindung mit dem Webservice von Soennecken auf und liefert den aktuellen Bestand, den Bestand im Zulauf und den Status, farblich dargestellt in grün, gelb oder rot. Zudem wird die Spalte „aktualisiert“ mit dem aktuellen Datum versehen, damit man erkennen kann, wann der Bestand das letzte Mal abgerufen wurde.
Dabei werden alle Artikel berücksichtigt, die sich im Auftrag befinden und von Soennecken geliefert werden können. Der Status zeigt den Lagerbestand im Verhältnis zur im Auftrag hinterlegten Bestellmenge an.
Bei Klick auf die Modulfunktion „Soe Bestand prüfen“ wird der Status entsprechend farblich dargestellt. (siehe vorheriges Kapitel)
Ruft man einen Artikel im Modul Bestellvorschläge auf, hat man ebenfalls die Möglichkeit die Funktion „EK-Analyse“ zu nutzen. Im sich öffnenden Fenster werden alle für diesen Artikel verfügbaren Lieferanten angezeigt. Neben dem aktuellen EK (KIP) wird nach Klick auf „Soennecken abfragen“ der Bestand, der Bestand im Zulauf und der Status angezeigt. Auch hier wird zusätzlich das Datum der letzten Abfrage aufgeführt.
Über die Automation kann die aus dem Artikelstamm und der EK-Analyse bekannten Soennecken-Bestandsabfrage über den gesamten Artikelstamm des Lieferanten ausgeführt werden.
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="no"?>
<task>
<name>SoenneckenBestandsAbfrage</name>
<mandant>98</mandant>
<operations>
<operation name = "SoenneckenBestandsAbfrage">
<call></call>
</operation>
</operations>
</task>
<LieferantenNr> Angabe des zu aktualisierenden Lieferanten, ist kein Lieferant angegeben, dann werden LS1 & LS3 über die Betriebsnummer ermittelt.
< AnzahlArtikelProRequest > , mit dem definiert werden kann, wie viele Artikel pro Request bei Soennecken abgefragt werden sollen. Wird kein Wert angegeben, werden 100 Artikel pro Request abgefragt.
< AnzahlRetries >, mit dem festgelegt werden kann, wie oft im Falle eines Fehlers die Anfrage an Soennecken wiederholt wird. Standardmäßig wird dieser Wert mit 1 vorbelegt.
< FehlerhafteBestellnummernProtokollieren > , (1/0) kann gesteuert werden, ob Bestellnummern, die nicht den Vorgaben von Soennecken entsprechen, protokolliert werden sollen.